Abhören von Telefonen

Immer häufiger hört oder liest man in den Medien, dass das illegale Abhören von Telefonen in der heutigen Zeit immer öfter dazu genutzt wird, in illegaler Form Informationen zu sammeln. Informationen über Mitmenschen oder auch Konkurrenzfirmen. Informationen, die vertraulich und geheim bleiben sollten.

Ist das wirklich so oder wird diese Thematik seitens der Medien stark übertrieben? Leider muss man feststellen, dass die Medien in diesem Fall nicht unbedingt übertreiben, sondern dass die Berichterstattung im Hinblick auf das Abhören von Telefonen der Wahrheit entspricht und möglicherweise sogar noch eher untertrieben ist. Längst kommt das Abhören von Telefonen nicht nur im Fernsehen vor, sondern gehört zum Alltag. Außerdem ist es wesentlich einfacher, als Sie es sich bisher vielleicht vorgestellt haben.

Dabei sind von dieser Gefahr nicht nur analoge Telefone betroffen, sondern auch digitale und auch ISDN-Anlagen sind gefährdet. Eine Micro-Telefonwanze zum Beispiel ist kaum größer als eine Erbse und kann in ein analoges Telefon eingebaut werden. Dazu benötigt der Täter nur einen einmaligen Zugriff auf ein Telefon. Einmal eingebaut, überträgt diese Wanze, die vom Telefon sogar noch mit Strom versorgt wird, ihre Informationen über eine Distanz von mehreren hundert Metern.

Auch in ein DECT-Telefon kann eine solche Wanze eingebaut werden, die auch in diesem Fall, mit Strom versorgt, Telefongespräche über eine Distanz von bis zu 500m weit übertragen können. Das bedeutet, dass sich, je nach räumlichen und baulichen Gegebenheiten der Lauscher in einer Entfernung von maximal 500m aufhalten muss, um das Gespräch entweder mitzuhören, oder sich hier ein Aufzeichnungsgerät befinden muss.

Eine weitere Möglichkeit, bei der man nicht einmal ein Telefon demontieren muss, ist eine Wanze, die einfach direkt an die TAE-Dose angeschlossen wird. Auf der anderen Seite des Gerätes wird dann das Telefon eingeseteckt. Schon kann das Abhören von Telefonen losgehen. Ein solches Lauschmittel kann in Sekunden installiert werden. Die Kabel, die vom Telefon oder der Telefon-Basisstation zur TAE-Dose führen, werden im Bereich der TAE-Dose zumeist hinter einem kleinen Schrank oder ähnlichem versteckt, damit die Kabel nicht offen herumliegen. Somit fällt ein solches kleines Lauschmittel gar nicht auf, überträgt aber zuverlässig die Gespräche und wird über die TAE-Dose sogar noch mit Strom versorgt.

Des Weiteren gibt es Geräte, die direkt am S0-Bus der ISDN-Anlage angeschlossen werden. Diese überwachen dann alle MSN der Anlage. In einem solchen Fall muss der Lauscher sich nicht einmal in einem engen räumlichen Umfeld aufhalten. Ob er im Nachbarhaus, am anderen Ende des Landes oder gar am anderen Ende der Welt aufhält, ist dabei völlig egal.

Das Abhören von Telefonen ist also ebenso einfach wie möglich. Mit einem einmaligen Zugang zu den abzuhörenden Räumlichkeiten kann der Täter ungehindert Informationen sammeln. Und nicht nur das. Ebenso ist es möglich, das Telefon unbemerkt in ein Mikrofon zu verwandeln, so dass alle Gespräche, die in der Umgebung geführt werden, an den anonymen Lauscher zu übermitteln.

Auch ohne das Betreten des Raumes können Situationen eintreten, die das Abhören von Telefonen ermöglichen. Wenn Sie mit einem schnurlosen Telefon telefonieren, gehen Sie immer die Gefahr ein, dass man Ihre Gespräche mit einfachen Mitteln abhören kann, ohne dass der Lauscher Ihre Räume je einmal betreten hat.

Nicht nur das Festnetz wird abgehört. Auch Handys sind nicht sicher. Die neuesten Angriffsmethoden zielen darauf hin, dass Sie sogar dann abgehört werden können, wenn der Täter Ihr Telefon nie berührt hat. Er ist in der Lage, mit einem einfachen Anruf bei Ihnen Ihr Telefon quasi zu verseuchen. Sie sehen, George Orvell lässt grüßen und Gefahren lauern überall.

Besteht der Verdacht, dass Ihre Telefone abgehört werden? Dann zögern Sie nicht. Begeben Sie sich zu einer sicheren Leitung und stellen Sie über die Rufnummer

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den Kontakt zu einem Experten zum Thema Abhören von Telefonen und Abhörschutz her.

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